Schlaganfall – Die Störung der Durchblutung im Gehirn hat schwere Folgen

Schlaganfall

Rund 300.000 Menschen erleiden allein in Deutschland pro Jahr einen Hirnschlag.
Ursache eines Schlaganfalls ist ein verstopftes oder geplatztes Gefäß. Rund 90 Prozent
der Schlaganfälle erfolgen durch eine Verstopfung der Gefäße (sogenannter
„ischämischer Schlaganfall“). Bei etwa 10 Prozent der Schlaganfälle ist eine Blutung aus
diesen Gefäßen Ursache. Im Umfeld der Blutung sterben Zellen ab oder verlieren ihre
Funktion. Ein Schlaganfall ist immer eine lebensbedrohliche Situation.

Der Schlaganfall ist bei Erwachsenen die häufigste Ursache für Behinderungen, die die
betroffenen Menschen in ihrem Alltag belasten. Die Behinderungen können massive
Auswirkungen auf das Berufsleben und auf das Privatleben haben. „Vor allem
Lähmungen sind typische Behinderungen, die ein Schlaganfall mit sich bringt. Die
Selbstständigkeit eines Menschen kann massiv darunter leiden“, so Dr. med. Kai
Ruffmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Baden-Baden. Häufig gehen
mit einem Schlaganfall auch Persönlichkeitsveränderungen einher.

Depressionen können die Folge sein. „Viele dieser Auswirkungen können vorübergehend sein. Manche
bleiben länger – ganz abhängig davon, wie sehr und in welcher Region das Gehirn durch
den Schlaganfall geschädigt wurde. Unser Gehirn ist in der Lage,
Kompensationsmechanismen zu entwickeln – die Aufgaben geschädigter Gehirnareale
können von anderen übernommen werden. Das Gehirn regeneriert sich“, so Dr. med. Kai
Ruffmann, Internist und Kardiologe in Baden-Baden. Vor diesem Hintergrund wird
deutlich, wie wichtig eine rasche Notfallversorgung bei einem Schlaganfall ist. Je zügiger
eine Behandlung erfolgt, desto geringer fallen die Folgeschäden aus.